Facesitting

Die Kontrolle beim Oralsex behalten

Facesitting ist eine Form des Oralverkehrs, bei der die Frau Rhythmus, Druck und Intensität selbst steuern kann. Viele empfinden genau diese Mischung aus körperlicher Stimulation, Nähe und Kontrolle als besonders intensiv. Gleichzeitig basiert Facesitting auf Vertrauen und guter Kommunikation zwischen beiden Personen.

Im BDSM-Bereich wird Facesitting häufig auch als „Queening“ bezeichnet. Dabei geht es für viele nicht nur um die körperliche Stimulation, sondern auch um Kontrolle, Machtabgabe an die Frau und die besondere Intensität dieser Nähe. 😉

Um für Abwechslung zu sorgen und unterschiedliche Reize auszuprobieren, gibt es verschiedene Varianten und Möglichkeiten – von sanften Einstiegen bis hin zu intensiveren Erfahrungen.

Jeanssitting

Beim Jeanssitting steht weniger die orale Stimulation im Vordergrund, sondern vielmehr das Spiel mit Kontrolle, Dominanz und Hingabe. Dabei setzt sich eine Person vollständig bekleidet auf das Gesicht des Partners oder der Partnerin. Gerade diese Mischung aus Nähe, Macht und Intensität macht den Reiz für viele besonders spannend

Sanftes Facesitting/ Front Facesitting

Beim sanften Facesitting positionierst du dich mit den Knien seitlich neben dem Kopf deines Partners oder deiner Partnerin und bestimmst selbst Rhythmus, Druck und Intensität. Durch langsame und kontrollierte Bewegungen lässt sich die Stimulation ganz individuell anpassen.
Gerade für Einsteiger kann diese Variante angenehm sein, da sich Tempo und Nähe jederzeit gut steuern lassen. 😉

Hartes Facesitting/ Fullweight Facesitting

Beim Fullweight Facesitting lastet deutlich mehr Körpergewicht auf dem Gesicht des Partners oder der Partnerin. Viele empfinden genau diesen intensiveren Druck und die eingeschränkte Bewegungsfreiheit als besonders reizvoll. Gleichzeitig spielt dabei Vertrauen eine sehr wichtige Rolle.

Da Atmung und Bewegungsfreiheit eingeschränkt sein können, sollten vorher klare Grenzen und ein deutliches Signal vereinbart werden, falls eine Pause notwendig wird

Reverse Facesitting

Beim Reverse Facesitting sitzt du mit dem Gesicht in Richtung Fußende deines Partners oder deiner Partnerin. Durch diese Position lässt sich neben der oralen Stimulation auch der Analbereich leichter mit einbeziehen, was viele als besonders intensiv und abwechslungsreich empfinden.

Die veränderte Perspektive sorgt dabei oft für eine ganz eigene Dynamik und macht diese Variante für viele besonders reizvoll. Sie ist unter anderem auch als „Schwebender Schmetterling“ bekannt.

Bound Facesitting

Bei dieser Variante werden die Hände – oder auch Hände und Füße – des Partners oder der Partnerin am Bett fixiert. Dadurch entsteht eine besonders intensive Dynamik aus Kontrolle, Hingabe und Vertrauen, während sich die andere Person ganz auf die gemeinsamen Reize einlässt.

Zubehör

Auch beim Queening kann verschiedenes Zubehör zum Einsatz kommen. Dazu gehören beispielsweise Analplugs, aromatisierte Intimprodukte oder spezielle Möbel wie Facesitting-Hocker, Stühle oder sogenannte Smotherboxen. Je nach Vorlieben lassen sich dadurch Intensität, Komfort oder die gesamte Dynamik zusätzlich verändern und erweitern.

Facesitting- Fetisch-Facts BDSM

Fullweigt: intensives Aufsitzen
Drowing: der*die Lecker*in wird unter Wasser gedrückt
Asphyx: gewollte Atemreduktion durch das Aufsitzen
Revers: der*die Lecker*in blickt direkt in den Anus

 

Fazit

Facesitting kann für viele Menschen eine spannende Möglichkeit sein, neue Dynamiken, Nähe und Kontrolle gemeinsam zu erleben. Dabei stehen Vertrauen, Kommunikation und gegenseitiges Wohlbefinden immer an erster Stelle.

Gerade bei intensiveren Varianten sollten klare Grenzen, ein Safeword oder eindeutige Signale vereinbart werden, damit sich beide jederzeit sicher fühlen können.