Hygiene und medizinische Aspekte
Hygiene
Gerade beim Oralverkehr spielt Hygiene für viele Menschen eine wichtige Rolle. Schließlich geht es dabei um Nähe, Vertrauen und darum, dass sich beide entspannen und wohlfühlen können.
Ein gepflegter Intimbereich gehört deshalb für viele ganz selbstverständlich dazu. Gleichzeitig sollte Intimhygiene jedoch nicht übertrieben werden. Besonders aggressive oder stark parfümierte Produkte können das natürliche Gleichgewicht der Schleimhäute stören und Reizungen begünstigen.
Zur Reinigung reichen meist:
- lauwarmes Wasser
- oder milde, pH-neutrale Intimprodukte.
Auch gründliches Abtrocknen nach dem Duschen ist wichtig, da dauerhafte Feuchtigkeit die Haut reizen kann. Und natürlich spielt auch die persönliche Vorliebe eine Rolle:
Ob rasiert, gestutzt oder natürlich – erlaubt ist, womit sich beide wohlfühlen.
Geruch und Geschmack
Beim Oralverkehr nehmen wir den anderen Menschen besonders intensiv wahr – dazu gehören auch Geruch und Geschmack. Während manche eher natürliche Körpergerüche mögen, bevorzugen andere ein möglichst frisches Gefühl. Neben der normalen Körperpflege können auch Dinge wie Ernährung, Alkohol, Nikotin oder bestimmte Gewürze Einfluss auf Geruch und Geschmack haben.Übrigens empfinden viele gemeinsames Duschen oder Baden bereits als sinnliches Vorspiel und angenehme Vorbereitung.
Verhütung und Sicherheit
Auch beim Oralverkehr können bestimmte Krankheitserreger übertragen werden – darunter beispielsweise Herpes, HPV, Hepatitis oder andere sexuell übertragbare Infektionen. Das Risiko ist zwar oft geringer als beim ungeschützten Geschlechtsverkehr, jedoch nicht ausgeschlossen.Deshalb können Kondome oder sogenannte Lecktücher (Dental Dams beziehungsweise Oral-Safe-Folien) zusätzlichen Schutz bieten. Diese dünnen Schutzfolien werden über Vulva oder Anus gelegt und ermöglichen Oralverkehr mit reduziertem Infektionsrisiko. Viele Varianten sind mittlerweile auch mit Geschmack erhältlich.
