Liebeskugeln

Viele Frauen verbinden Liebeskugeln vor allem mit Beckenbodentraining nach einer Schwangerschaft oder bei Inkontinenz. Tatsächlich können sie jedoch auch unabhängig davon genutzt werden, um das eigene Körpergefühl und die Wahrnehmung des Beckenbodens bewusster zu stärken.

Wie funktionieren Liebeskugeln?

Die meisten Liebeskugeln enthalten kleine Gewichte im Inneren. Durch Bewegungen im Alltag entstehen sanfte Reize, auf die die umliegende Muskulatur automatisch reagiert. Dadurch wird der Beckenboden unbewusst angespannt und trainiert.

Gerade beim Gehen oder Stehen versucht die Muskulatur, die Kugeln an ihrem Platz zu halten. Genau dieses bewusste und unbewusste Anspannen kann dabei helfen, den Beckenboden besser wahrzunehmen und gezielt zu stärken.

Vorteile von Liebeskugeln

Ein trainierter Beckenboden kann sich in vielen Bereichen positiv bemerkbar machen – nicht nur nach einer Schwangerschaft oder zur Unterstützung der Blasenkontrolle. Viele Frauen berichten außerdem von einem besseren Körpergefühl, intensiverer Wahrnehmung beim Sex und stärkeren Orgasmen.

Auch für den Partner kann sich ein trainierter Beckenboden bemerkbar machen, da die Muskulatur bewusster angespannt werden kann. Gleichzeitig lässt sich das Training meist unkompliziert und ohne großen Zeitaufwand in den Alltag integrieren.

Wie führt man Liebeskugeln ein?

Das Einführen von Liebeskugeln ist meist unkompliziert und ähnelt vom Prinzip her dem Einsetzen eines Tampons. Gerade am Anfang kann ein wasserbasiertes Gleitmittel helfen, das Einführen angenehmer zu machen. 😉

Wenn ihr noch keine Erfahrung mit Liebeskugeln habt, nehmt euch dafür etwas Zeit und sucht euch eine entspannte Position. Wie tief die Kugeln eingeführt werden, ist ganz individuell und hängt vom eigenen Körpergefühl ab.
Richtig sitzen sie meist dann, wenn sie kaum noch bewusst wahrgenommen werden. Durch das Rückholbändchen lassen sie sich anschließend problemlos wieder entfernen.

Wie werden sie benutzt?

Liebeskugeln wirken vor allem durch Bewegung im Alltag. Deshalb ist es meist sinnvoller, dabei aktiv zu bleiben, statt sich hinzulegen. Viele nutzen sie beispielsweise beim Spazierengehen, Einkaufen oder bei anderen alltäglichen Tätigkeiten. 😉

Gerade am Anfang reichen oft schon kurze Anwendungen von etwa 10 bis 15 Minuten ein- bis zweimal täglich aus. Wenn sich die Muskulatur am nächsten Tag ungewohnt anfühlt, kann das ein Zeichen dafür sein, dass der Beckenboden gearbeitet hat. In diesem Fall darf der Körper auch mal eine Pause bekommen.

Wichtig ist außerdem, die Liebeskugeln vor und nach jeder Anwendung gründlich zu reinigen.

 

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