Lovetoys

Hier bekommst du einen Überblick über Lovetoys und worauf es dabei ankommt.

Das Material hat einen großen Einfluss auf das Gefühl – und darauf, wie angenehm ein Toy in der Anwendung ist. 
Deshalb lohnt sich hier ein genauer Blick.

  • Silikon: weich, elastisch, speichert die Körperwärme und lässt sich gut reinigen
  • Hartplastik (ABS): glatt, langlebig, nicht porös, hypoallergen und besonders hygienisch
  • Borosilikatglas: glatt, robust, pflegeleicht und kann gekühlt oder erwärmt werden
  • Edelstahl: sehr glatt, langlebig und hygienisch – bei günstigen Varianten auf die Verarbeitung achten
  • Holz: porös und erst durch eine Beschichtung nutzbar, eher selten und meist höherpreisig
  • Keramik: ebenfalls beschichtet, aufwendig in der Herstellung, selten und meist höherpreisig
  • Stein: meist sehr glatt poliert, selten zu finden und eher hochpreisig

Materialien, die du besser meiden solltest:

  • Jelly / PVC: besteht aus PVC und enthält häufig Weichmacher (Phthalate), die über die Schleimhäute aufgenommen werden können. Außerdem bleiben oft Lösungsmittelreste zurück. Das Material reagiert mit Gleitmitteln und kann unangenehm riechen.
  • TPE / TPR: ölbasiert, wird mit der Zeit porös und bietet dadurch einen guten Nährboden für Bakterien.
  • Cyberskin / Softskin: basiert auf TPE/TPR, hat einen leichten Eigengeruch und ist pflegeintensiver. Für die richtige Pflege wird spezielles Puder empfohlen.

Darauf solltest du achten:

Es ist entscheidend, dass für Silikon-Lovetoys stets wasserbasiertes Gleitmittel verwendet wird, da dieses die Oberfläche nicht beschädigt – im Gegensatz zu anderen Produkten.
Nach der Nutzung können die Toys einfach mit Seife und Wasser oder einem speziellen Toycleaner gereinigt werden.

Einführbare Vibratoren / Dildos

  • Dildos: haben keinen Motor und kommen ohne Vibration aus
  • G-Punktvibratoren: die eingeführte Seite ist so geformt, dass sie gezielt den G-Punkt stimuliert
  • Vibro-Eier: kleine, motorisierte Toys zur Einführung, die sowohl stimulieren als auch den Beckenboden ansprechen
  • Liebeskugeln: werden vor allem zum Beckenbodentraining eingesetzt, zählen aber dennoch zu den Lovetoys
  • Minivibratoren: mit etwa 13–15 cm Länge kompakter als klassische Vibratoren

Dual-Stimulation

  • Rabbit Vibrator: stimuliert gleichzeitig vaginal und klitoral durch seine beiden „Öhrchen“

Klitorale / Externe Vibratoren

  • Auflegevibratoren: stimulieren durch direkten Kontakt die Schamlippen und die Klitoris
  • Magic Wand Vibrator: besitzt einen breiten Kopf mit starken Vibrationen und eignet sich sowohl für die Klitorisstimulation als auch für Massagen
  • Druckwellenvibrator: erzeugt gezielte Reize an der Klitoris durch sanfte Druckimpulse

 

  • Prostata-Stimulatoren: werden anal eingeführt und sind so geformt, dass sie gezielt die Prostata stimulieren
  • Penisringe: werden über den Penis oder über Penis und Hoden gelegt und können die Erektion verlängern
  • Masturbatoren: umschließen den Penis und sorgen durch ihre Struktur oder Bewegung für Stimulation

 

  • Analtoys: werden rektal eingeführt und sorgen dort für Stimulation, zum Beispiel in Form von Plugs oder Analketten
  • Elektrostimulatoren: arbeiten mit elektrischen Impulsen, die gezielt Reize setzen – je nach Platzierung unterschiedlich intensiv

  • Fingervibrator: wird am Finger getragen und eignet sich zur Stimulation von Klitoris, Brustwarzen oder Penis
  • Doppeldildos: ermöglichen eine gleichzeitige Anwendung durch beide Partner
  • Paarvibrator: kann während des Sex verwendet werden und stimuliert gleichzeitig mehrere Bereiche


    Du hast jetzt einen Überblick –
    was davon zu dir passt, entscheidest du selbst.